Die Ladekarte: Ratgeber für effizientes E-Auto-Laden in Österreich

Die Ladekarte: Ratgeber für effizientes E-Auto-Laden in Österreich

Letzte Aktualisierung am 22. Februar 2024

Die Ladekarte: Ratgeber für effizientes E-Auto-Laden in Österreich

Beim Umstieg auf die Elektromobilität stellt sich schnell die Frage: Welche Ladekarte ist die richtige für mich? Die Auswahl ist groß und die Unterschiede oft unüberschaubar. Dieser Artikel erklärt die Funktionsweise von Ladekarten, zeigt die Vor- und Nachteile der gängigsten Kartentypen auf und gibt einen Überblick über die wichtigsten Anbieter am österreichischen Markt.

Der Artikel hilft Ihnen, bei der Fülle an Informationen den Überblick zu behalten und die für Sie optimale Lösung für einfaches und stressfreies Laden zu finden.

Richard Heijnsbroek

Richard ist Country Manager der MHC Mobility Österreich und beschäftigt sich seit über 20 Jahre mit geschäftlicher Mobilität, Autovermietung und Autoleasing

Was sind Ladekarten?

Eine Ladekarte ist eine Art Debit- oder Kreditkarte, speziell entwickelt für die Nutzung von Elektrofahrzeug-Ladestationen. Sie identifiziert den Nutzer und ermöglicht den Zugang zu den Ladediensten.

Ihr Hauptzweck ist es, den Prozess des Ladens eines Elektrofahrzeugs zu vereinfachen und zu standardisieren, indem sie eine einheitliche Methode zur Authentifizierung und Bezahlung anbietet.

Die Unterschiede zwischen den Ladekarten-Typen

Beim Thema Ladekarten in Österreich gibt es verschiedene Typen, die sich in einigen Schlüsselaspekten unterscheiden. Diese Unterschiede sind für Elektroauto-Besitzer entscheidend, um die für ihre Bedürfnisse am besten geeignete Ladekarte auszuwählen.

Anbieter-spezifische Ladekarten

Diese Art von Ladekarten ist an einen bestimmten Anbieter gebunden. Nutzer können mit diesen Karten an allen Ladestationen des jeweiligen Anbieters laden, was bei kleineren oder lokalen Anbietern jedoch eine Einschränkung in der Verfügbarkeit bedeuten kann.

Netzwerkübergreifende Ladekarten

Netzwerkübergreifende Ladekarten bieten Zugang zu Ladestationen verschiedener Anbieter. Sie sind ideal für Fahrer, die häufig weite Strecken zurücklegen und nicht auf Ladestationen eines einzelnen Anbieters angewiesen sein wollen.

Roaming-fähige Ladekarte

Einige Ladekarten bieten Roaming-Fähigkeiten, ähnlich wie Mobiltelefone. Das bedeutet, dass Nutzer ihre Karte an Ladestationen außerhalb ihres ursprünglichen Netzwerks verwenden können, oft sogar über Landesgrenzen hinweg.

Die Abrechnungsmodelle der Ladekarten variieren ebenfalls. Einige berechnen eine Pauschalgebühr pro Ladevorgang, andere wiederum berechnen nach der Ladedauer oder der geladenen Energiemenge. Die Wahl des passenden Abrechnungsmodells hängt von den individuellen Fahr- und Ladebedürfnissen des Nutzers ab.

Vorteile der Nutzung von Ladekarten

  • Unkomplizierter Ladevorgang: Mit einer Ladekarte wird das Laden eines Elektrofahrzeugs zu einem einfachen und unkomplizierten Prozess. Anstatt sich mit verschiedenen Zahlungs- und Authentifizierungsverfahren auseinandersetzen zu müssen, genügt meist das Vorhalten der Karte an der Ladestation.
  • Breite Verfügbarkeit von Ladestationen: Ladekarten ermöglichen Zugang zu einem umfangreichen Netzwerk von Ladestationen, was das Auffinden und Nutzen von Ladepunkten vereinfacht. Dies ist besonders nützlich in Gebieten, wo die Dichte von Ladestationen noch ausbaufähig ist.
  • Flexibilität bei der Nutzung: Die Flexibilität, die durch Ladekarten geboten wird, ist ein weiterer wichtiger Vorteil. Nutzer sind nicht mehr darauf beschränkt, nur spezifische Ladestationen eines bestimmten Anbieters zu verwenden, sondern haben die Freiheit, aus einem breiteren Spektrum zu wählen.
  • Tarifoptionen: Viele Ladekartenanbieter bieten unterschiedliche Tarifmodelle an, die auf verschiedene Nutzungsprofile zugeschnitten sind. Dies kann von Pauschaltarifen bis hin zu nutzungsabhängigen Gebühren reichen, wodurch Nutzer das Modell wählen können, das am besten zu ihrem Ladeverhalten passt.
  • Kostenersparnis: Für regelmäßige Nutzer von Elektroautos können sich Abonnements oder Pauschaltarife lohnen, die günstigere Konditionen als ad-hoc-Zahlungen bieten. Durch solche Tarife können die Gesamtkosten für das Laden des Fahrzeugs deutlich reduziert werden.
  • Transparenz in der Abrechnung: Ladekarten bieten eine transparente Übersicht über die Ladevorgänge und Kosten. Dies erleichtert es den Nutzern, ihre Ausgaben zu kontrollieren und effizient zu planen.
  • Vergünstigungen und Partnerschaften: Einige Ladekartenanbieter bieten zusätzliche Vergünstigungen, wie Rabatte oder Zugang zu speziellen Angeboten. Dies kann durch Partnerschaften mit anderen Dienstleistern oder durch spezielle Aktionen realisiert werden.

Zusatzfunktionen wie Apps und Live-Status von Ladestationen

Viele Ladekarten bieten eine Reihe von Zusatzfunktionen in Form von Smartphone-Apps und Echtzeit-Informationen über Ladestationen. Diese Funktionen erhöhen die Benutzerfreundlichkeit und tragen zu einer effizienteren und angenehmeren Ladeerfahrung bei.

Die Apps bieten nicht nur die Möglichkeit, den Ladevorgang zu starten und zu bezahlen, sondern liefern auch wertvolle Informationen und Funktionen. Dazu gehören Karten mit Ladestationen, Reservierungsoptionen und die Verwaltung des eigenen Nutzerkontos.

  • Live-Status von Ladestationen: Einige Apps bieten Echtzeit-Informationen über den Status von Ladestationen. Nutzer können sehen, ob eine Ladestation frei, belegt oder außer Betrieb ist. Dies spart Zeit und Mühe, da Fahrer nicht mehr unnötig zu besetzten oder defekten Ladestationen fahren müssen.
  • Ladehistorie und Verbrauchsübersichten: Apps bieten oft auch eine Übersicht über die Ladehistorie und den Energieverbrauch. Dies ermöglicht eine bessere Nachverfolgung der eigenen Nutzung und hilft bei der Optimierung des Ladeverhaltens und der Kostenkontrolle.
  • Personalisierte Einstellungen und Benachrichtigungen: Nutzer können ihre Präferenzen in der App einstellen und Benachrichtigungen erhalten, zum Beispiel, wenn ihr Fahrzeug vollständig geladen ist oder eine bevorzugte Ladestation frei wird.

Anbieter von E-Ladekarten in Österreich

ÖAMTC ePower – Elektromobilitätsservice des ÖAMTC

ÖAMTC ePower, ein Angebot der ÖAMTC Verbandsbetriebe GmbH, fungiert sowohl als Service-Provider als auch als Betreiber von Ladestationen. Der Mobilitätsclub bietet eine umfangreiche Ladeinfrastruktur in Österreich an.

Ladenetzwerk und Kooperationen

  • ÖAMTC ePower stellt zusammen mit Kooperationspartnern wie UNIQA, ADEG und Unimarkt sowie Roaming-Partnern ein österreichweites Netz von etwa 220 Ladestationen bereit.
  • Dies umfasst 120 Ladestationen an eigenen Stützpunkten und über 10.000 Ladepunkte bei Roaming-Partnern.
  • Das Ladenetz bietet sowohl Wechselstrom- (AC) als auch Gleichstromladen (DC) an.

Kosten und Abrechnung

  • Die Bezahlung erfolgt über die ÖAMTC ePower App, die exklusiv für Mitglieder verfügbar ist, oder über eine Ladekarte.
  • Die Abrechnung wird mengenbasiert nach kWh durchgeführt, wobei bei Roaming-Partnern je nach Station entweder nach kWh oder Zeit abgerechnet wird.
  • Seit dem 12. September 2023 erfolgt die Abrechnung im gesamten ÖAMTC ePower Lade- und Partnernetz ausschließlich nach tatsächlich geladenen kWh.
  • Ladetarife sind wie folgt gestaffelt:
    • AC-Ladepunkt: 0,49 €/kWh
    • DC-Ladepunkt bis 149 kW: 0,59 €/kWh
    • DC-Ladepunkt ab 150 kW: 0,69 €/kWh
  • Es gibt zusätzliche Belegungsentgelte nach einer bestimmten Ladezeit.

Zusätzliche Informationen

  • Die ÖAMTC ePower App bietet eine interaktive Karte mit allen verfügbaren Ladestationen, Übersicht über Ladevorgänge, Kosten und Rechnungen.
  • Die App ist im Apple App Store und bei Google Play kostenlos verfügbar.
  • Die ÖAMTC ePower Ladekarte kann online oder an einem ÖAMTC Stützpunkt beantragt werden.
  • ÖAMTC ePower Business bietet Beratung und Unterstützung bei der Auswahl und Anschaffung von Ladestationen sowie bei der operativen Abwicklung.

Der ÖAMTC Ladekompass – Ein Vergleichstool für E-Ladetarife

Der ÖAMTC Ladekompass ist ein innovatives Online-Vergleichstool, das speziell für E-Auto-Fahrer:innen in Österreich entwickelt wurde. Angesichts der überwältigenden Auswahl an Ladetarifen – über 300 Tarife von 45 großen Betreibern – bietet der Ladekompass eine einfache und kostenlose Möglichkeit, öffentliche Ladetarife für Elektrofahrzeuge zu vergleichen.

Diese Initiative, in Zusammenarbeit mit Chargeprice, zielt darauf ab, Klarheit in den komplexen Markt der E-Tarife zu bringen und insbesondere Neueinsteiger:innen zu unterstützen.

Funktionsweise und Vorteile

Markus Kaiser, ein Experte für E-Mobilität beim ÖAMTC, erklärt, dass Nutzer:innen durch die Eingabe des Betreibers der Ladestation und der Abgabeleistung des Ladepunktes sofort tagesaktuelle Informationen erhalten.

Der Ladekompass zeigt auf, welche Tarife an einer bestimmten Station verfügbar sind, wie diese in Bezug auf Preisgestaltung und Struktur aufgebaut sind und welche weiteren Bedingungen zu beachten sind.

Dieser umfassende Vergleich war zuvor in dieser Form nicht möglich und stellt eine erhebliche Vereinfachung für die Nutzer:innen dar.

Herausforderungen im E-Lademarkt

Der Markt für E-Ladetarife ist durch eine Vielzahl von Abrechnungssystemen (Zeittarife, kWh-Tarife, Pauschaltarife), unterschiedliche Tarif-Typen (mit oder ohne monatliche Grundgebühr, Servicepauschalen, einmalige Kartenentgelte) und diverse Roaming-Vereinbarungen zwischen den Betreibern gekennzeichnet.

Diese Komplexität erschwert es den Endkunden, den passenden Tarif zu finden. Der ÖAMTC Ladekompass wurde entwickelt, um auf diese Herausforderungen zu reagieren und den Nutzer:innen zu helfen, den für sie geeigneten Tarif leichter zu identifizieren.

Ziel und Zugänglichkeit

Das Hauptziel des ÖAMTC Ladekompasses ist es, Klarheit und Erleichterung im Bereich der E-Mobilität zu schaffen und somit zur weiteren Verbreitung der Elektromobilität beizutragen. Das Tool ist für alle Interessierten unter oeamtc.chargeprice.app frei und kostenlos zugänglich, was seine Reichweite und Nützlichkeit weiter erhöht.

Der ÖAMTC Ladekompass ist ein bedeutender Schritt in Richtung einer benutzerfreundlicheren und transparenteren E-Mobilität in Österreich. Durch die Bereitstellung eines einfachen und umfassenden Vergleichs öffentlicher Ladetarife trägt dieses Tool wesentlich dazu bei, die Nutzung von Elektrofahrzeugen attraktiver und zugänglicher zu machen.

BEÖ – Bundesverband Elektromobilität Österreich

Der Bundesverband Elektromobilität Österreich (BEÖ) vereint Energieunternehmen aus verschiedenen Bundesländern sowie städtische Energieversorger. Mitglieder sind unter anderem Burgenland Energie, Energie AG, Energie Graz, Energie Steiermark, EVN, Illwerke VKW AG, Innsbrucker Kommunalbetriebe, Kelag, Linz AG, Salzburg AG.

Lademöglichkeiten und Netzwerk

BEÖ bietet ein umfangreiches Ladenetzwerk mit etwa 8.000 Ladepunkten im BEÖ-Netz. Dieses Netzwerk umfasst:

  • AC-Laden bis zu 11 kW, in einigen Fällen auch bis zu 22 kW.
  • DC-Schnellladen bis zu 350 kW, vor allem an Hauptverkehrsrouten und in Ladeparks.
  • Ein wachsender Trend zu DC-Laden mit 20 kW in Nahversorgern und Baumärkten.

Ökostrom

Das gesamte Ladenetz des BEÖ wird ausschließlich mit Ökostrom betrieben, was die Nachhaltigkeit der Elektromobilität unterstreicht.

Kosten und Abrechnung

  • Die Abrechnung erfolgt nach Minuten und orientiert sich an der maximal verfügbaren Leistung des jeweiligen Ladepunktes.
  • Für Ladevorgänge außerhalb Österreichs wird ein Aufpreis berechnet.
  • Unterschiedliche Verträge und Zuschläge können je nach Energieversorger und beim Laden bei anderen BEÖ-Mitgliedern oder Roaming-Partnern anfallen.

Zusätzliche Informationen

  • Detaillierte Informationen zu Ladekarten und Tarifmodellen sind auf den Websites der jeweiligen Energieversorger verfügbar.
  • In Österreich gibt es insgesamt rund 19.000 öffentlich zugängliche Ladepunkte.
  • Die meisten Ladungen (80-90 %) erfolgen zu Hause.
  • Informationen zu verschiedenen Ladesteckern und E-Roaming sind ebenfalls auf der BEÖ-Website verfügbar.

ella – Elektromobilität und Nachhaltigkeit

ella, ein Teil der W.E.B-Group, ist ein Anbieter von Elektromobilitätslösungen in Österreich, der sich auf den Ausbau eines umfangreichen und nachhaltigen Ladenetzes konzentriert.

Kooperationen und Ladenetz

  • ella hat Kooperationen mit verschiedenen Handelsunternehmen wie Hofer und Kommunen und ist seit 2022 auch Teil des DKV-Mobility-Ladenetzwerks.
  • Mit der ella-Ladekarte können Nutzer auch bei Roaming-Partnerunternehmen wie ÖAMTC, DA-emobil, ionity und TIWAG laden und bezahlen.

Angebot und Standorte

  • Der Strom für die ella-Schnellladestationen stammt zu 100 % aus erneuerbaren Energien (W.E.B-Grünstrom).
  • Die Ladestationen befinden sich an strategischen Verkehrsknotenpunkten, in der Nähe von gastronomischen Einrichtungen und sind meist überdacht.
  • Der Großteil der Stationen ermöglicht Wechselstromladen (bis 11 oder 22 kW AC), und an einigen Standorten ist Gleichstrom-Schnellladen (über 75 kW DC) möglich.

Kosten und Abrechnung

  • Die Abrechnung erfolgt generell nach kWh mit der ella-Ladekarte.
  • Bei den Support Ladestationen (AC bis 22 kW) gibt es ab der 13. Ladestunde einen zeitabhängigen Zuschlag.
  • Bei den Schnellladestationen (>40 kW) wird ab der 121. Minute ein Zuschlag berechnet.

Zusätzliche Informationen

  • ella bietet transparente Tarife und eine einfache Nutzung ihrer Dienste.
  • Kunden können sich über die Website für die ella-Community anmelden und eine Ladekarte bestellen.
  • Die Website bietet eine interaktive Karte mit allen verfügbaren Ladestationen und aktuellen Informationen zu neuen Stationen und Nachrichten rund um ella.

EMC – ElektroMobilitätsClub Österreich

Ladekarte EMC

Der ElektroMobilitätsClub Österreich (EMC) ist ein gemeinnütziger Verein, der als Einkaufsgemeinschaft agiert und seinen Mitgliedern vorteilhafte Konditionen für das Laden von Elektrofahrzeugen bietet. EMC ermöglicht den Zugang zu einem umfangreichen Ladenetzwerk in Österreich und Europa.

Ladenetzwerk und Mitgliedschaft

  • EMC-Mitglieder können an bis zu 97 % aller Ladepunkte in Österreich und europaweit laden.
  • Die EMC-Clubkarte dient sowohl als Ladekarte als auch als Mitgliedskarte und ermöglicht das Laden zu Spezialkonditionen in Österreich und Europa.

Kosten und Abrechnung

  • Die Abrechnung der Ladevorgänge ist abhängig von der jeweiligen Ladestation und erfolgt entweder nach Minuten oder nach kWh.
  • EMC-Mitglieder profitieren von rabattierten Ladetarifen ohne Grundgebühren oder Mindestumsätze.
  • Die Tarife variieren je nach Ladepartner und Standort, wobei EMC als Makler agiert und neue Ladeanbieter für seine Mitglieder hinzufügen oder ungerechtfertigte Preisanpassungen verhindern kann.

Zusätzliche Vorteile

  • EMC bietet vier verschiedene Mitgliedschaften an: für Einzelpersonen, Familien, Unternehmen und Fuhrparks.
  • Mitglieder erhalten nicht nur Zugang zu günstigen Ladetarifen, sondern auch ein Mitspracherecht und weitere Leistungen, die über die Ladekartenfunktionen hinausgehen.
  • Eine optionale Pannenhilfe für Elektrofahrzeuge ist ebenfalls verfügbar.

Da-emobil – Elektromobilitätslösungen in Österreich

Da-emobil, ein Tiroler Familienunternehmen, ist ein führender Anbieter von Elektromobilitätslösungen in Österreich. Das Unternehmen betreibt ein umfangreiches Ladenetzwerk mit über 300 Ladestationen, von denen sich ein Großteil in Tirol befindet.

Ladenetzwerk und Partnerschaften

  • Da-emobil arbeitet mit verschiedenen Partnern zusammen, darunter ÖAMTC und Energie Steiermark, um ein flächendeckendes Ladenetzwerk anzubieten.
  • Das Netzwerk umfasst rund 100 Ladepunkte an wichtigen Verkehrsknotenpunkten in ganz Österreich.

Angebot und Ladeleistungen

  • Da-emobil bietet Ladeleistungen bis zu 300 kW an.
  • Das Unternehmen setzt auf mitwachsende, intelligente Ladelösungen und bietet maßgeschneiderte Hard- und Softwarelösungen für Privatpersonen, Unternehmen und Tourismusregionen.

Kosten und Abrechnung

  • Die Abrechnung erfolgt über die Da-emobil-Ladekarte oder App und QR-Code, wobei nach kWh und Minuten abgerechnet wird.
  • Bei den Partner-Stationen sind die Tarife mehr oder weniger gleich.
  • Roaming-Kunden, die mit einer fremden Ladekarte im Da-Netz laden, zahlen den jeweiligen Stationstarif plus einen prozentualen Aufschlag des Ladekartenbetreibers.

Zusätzliche Informationen

  • Da-emobil bietet eine App an, die den Zugriff auf Informationen rund ums Laden und Bezahlen ermöglicht und beim Suchen von Ladestationen unterstützt.
  • Das Unternehmen plant, sein Ladenetz bis Ende 2024 auf 300 Ladestationen auszubauen und investiert kontinuierlich in den Netzausbau.

IONITY – Europäisches Schnellladenetz für Elektrofahrzeuge

IONITY, ein Joint Venture von führenden Automobilherstellern wie BMW, Mini, Ford, Hyundai, Mercedes-Benz, Kia, Volkswagen, Audi, Skoda, Porsche und Genesis, ist ein bedeutender Anbieter von High Power Charging (HPC) Lösungen für Elektrofahrzeuge in Europa.

Ladenetzwerk und Reichweite

  • IONITY betreibt ein umfangreiches Ladenetzwerk mit über 2.000 Ladesäulen in 24 europäischen Ländern.
  • Die Ladestationen sind an oder in der Nähe der wichtigsten europäischen Autobahnen positioniert und bieten Ladeleistungen bis zu 350 kW.

Kosten und Abrechnung

  • Die Abrechnung bei IONITY erfolgt über verschiedene Methoden wie RFID-Karten, Token, Apps oder die Plug & Charge-Technologie.
  • Je nach Standort wird die Abrechnung entweder in Kilowattstunden oder Minuten durchgeführt.
  • Es ist zu beachten, dass High Power Charging generell teurer ist als herkömmliches Laden.

Zusätzliche Informationen

  • IONITY setzt sich für die Förderung der Elektromobilität ein und sucht kontinuierlich nach neuen Standorten für den weiteren Ausbau seines Netzwerks.
  • Das Unternehmen bietet auch einen Newsletter an, um Interessierte über Neuigkeiten und Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten.

LINZ AG-Ladekarte – Einfaches und Bequemes Laden von E-Autos

Ladekarte Linz AG

Die LINZ AG-Ladekarte ist eine praktische Lösung für das Laden von E-Autos in Österreich und europaweit. Sie bietet Nutzern attraktive Ermäßigungen und die Möglichkeit, zu einheitlichen LINZ AG-Tarifen zu laden, unabhängig vom Standort der Ladestation.

Ladenetzwerk und Vorteile

  • Die Karte ermöglicht das Laden an einer Vielzahl von Stationen, darunter BEÖ, TIWAG, IONITY, Smatrics und ÖAMTC in Österreich sowie europaweite Stationen wie IONITY, EnBW, Virta, compleo, ENEL, E.ON und Hrvatski Telekom.
  • Nutzer erhalten bis zu 20 % Ermäßigung und profitieren von transparenten, fairen Tarifen.
  • Die Karte ist benutzerfreundlich und ermöglicht schnelles Laden und Bezahlen mittels moderner RFID-Technologie.

Kosten und Abrechnung

  • Nutzer zahlen immer den LINZ AG-Tarif, unabhängig vom Ladepunkt in Österreich.
  • Die Abrechnung erfolgt bequem monatlich per E-Mail.
  • Die LINZ AG-Ladekarte gewährleistet das Laden mit 100 % Ökostrom, was eine umweltfreundliche Energiequelle sicherstellt.

Zusätzliche Informationen

  • Die Ladekarte kann einfach durch Ausfüllen eines Bestellformulars angefordert werden und wird per Post zugestellt.
  • Nutzer können den Ladetarif einmal pro Kalenderjahr kostenlos ändern, um sich an ihre individuellen Bedürfnisse anzupassen.
  • Ein Lade-Atlas hilft dabei, schnell und bequem die nächstgelegene Ladestation zu finden, inklusive Informationen zu Steckersystemen und Verfügbarkeit.
  • Eine 24-Stunden-Hotline bietet rund um die Uhr Unterstützung für Nutzer.

Smatrics – Komplettanbieter für Elektromobilität

Smatrics, ein Tochterunternehmen des österreichischen VERBUND und der deutschen EnBW (Energie Baden-Württemberg), ist ein führender Anbieter von Elektromobilitätslösungen. Das Unternehmen bezieht Strom aus erneuerbaren Energien und betreibt eines der dichtesten Ladenetze in Österreich.

Ladenetzwerk und Reichweite

  • Smatrics bietet Zugang zu über 7.000 Ladestellen in Österreich und über 85.000 in ganz Europa.
  • Das Unternehmen verfügt über Roaming-Verträge mit BEÖ und Ionity, erweitert dadurch sein Netzwerk und ermöglicht eine breite europaweite Abdeckung.
  • Die Ladestationen bieten drei Steckertypen, einschließlich Chademo für ältere E-Fahrzeuge, und unterstützen Wechselstromladen bis zu 43 kW sowie Gleichstromladen bis zu 350 kW.

Kosten und Abrechnung

  • Die Abrechnung erfolgt nach kWh und es gibt verschiedene Tarife, die auf die Bedürfnisse häufiger, regelmäßiger und gelegentlicher Nutzer zugeschnitten sind.
  • Nutzer können das gesamte Smatrics EnBW Netz einfach über eine Smartphone-App nutzen, indem sie den QR-Code an der Ladesäule scannen und sich einmalig registrieren.

Zusätzliche Informationen

  • Smatrics bietet umfassende Lösungen für Software, Hardware und Dienstleistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Elektromobilität.
  • Das Unternehmen unterstützt Kunden bei der Planung, Umsetzung und dem Betrieb von Ladeinfrastrukturen und bietet maßgeschneiderte Lösungen für individuelle Anforderungen.
  • Smatrics setzt auf innovative Softwarelösungen und bietet einen 24/7 Kundenservice an.

Shell Recharge – Einfaches Laden von E-Fahrzeugen

Shell Recharge bietet mit seiner App oder Ladekarte Zugang zu einem der größten Ladenetzwerke Europas. Die Shell Recharge Ladesäulen, die Strom aus erneuerbaren Energien nutzen, sind mit modernen Anschlüssen für das Kombi-Ladesystem (CCS) ausgestattet und bieten an einigen Standorten auch das CHAdeMO-Ladesystem.

Ladenetzwerk und Angebot

  • Shell Recharge stellt 150 kW DC-Ultraschnell-Ladesäulen zur Verfügung.
  • Diese Ladesäulen sind Teil eines umfangreichen europaweiten Netzwerks, das den Nutzern schnelles und bequemes Laden ermöglicht.

Kosten und Abrechnung

  • Die Abrechnung erfolgt nach kWh.
  • Zahlungen können über die Shell Recharge App, Ladekarte, Kreditkarte oder QR-Code getätigt werden.
  • Die Tarife variieren je nach Zahlungsmethode, wobei die Nutzung der Shell Recharge Ladekarte oder App in der Regel günstiger ist.

Zusätzliche Informationen

  • Die Shell Recharge App bietet zusätzliche Funktionen wie Standortsuche, Preisanzeige und schnelles Bezahlen.
  • Shell Recharge unterstützt nachhaltige Mobilität durch die Bereitstellung von Strom aus 100 % erneuerbaren Energien an seinen Ladesäulen.
  • Die Ladesäulen sind kompatibel mit den gängigsten Steckersystemen und bieten somit eine breite Zugänglichkeit für verschiedene Elektrofahrzeuge.

OMV E-Mobility Card – Vielseitige Ladelösung für Elektrofahrzeuge

Ladekarte OMV

Die OMV E-Mobility Card ist eine umfassende Lösung für das Laden von Elektrofahrzeugen, die sowohl national als auch international einsetzbar ist. Sie bietet Zugang zu einem der größten Hochleistungs-Ladenetzwerke in Europa und ermöglicht das einfache und bargeldlose Tanken von Treibstoffen.

Ladenetzwerk und Angebot

  • Die OMV E-Mobility Card wird an bis zu 120.000 Ladestationen in Europas größten Hochleistungsnetzwerken akzeptiert.
  • In Österreich stehen Nutzern rund 450 Ladepunkte zur Verfügung, darunter 250 Highspeed Ladepunkte an Autobahnen und in Ballungszentren.
  • Die Karte ermöglicht auch das Tanken an rund 1.700 OMV-Tankstellen und über 21.000 Tankstellen des ROUTEX-Verbunds in 35 europäischen Ländern.

Kosten und Abrechnung

  • Nutzer können zwischen einer transparenten Ladepauschale pro Vollladung oder einem Minutentarif wählen.
  • Die OMV E-Mobility Card bietet schnelle Ladezeiten durch innovative SMATRICS Highspeed Stationen und nutzt CO₂-freien Strom aus 100 % Wasserkraft.
  • Die Abrechnung ist einfach und bargeldlos, und es gibt eine kostenlose OMV E-Station App mit Ladestation-Finder, Live-Status und Routenplaner.

Zusätzliche Informationen

  • Die OMV E-Mobility Card bietet zusätzlich alle Vorteile der OMV-Card mit ROUTEX-Funktion.
  • Sie ist ideal für Unternehmen mit einem gemischten Fuhrpark und bietet uneingeschränkte E-Mobilität.
  • OMV arbeitet mit SMATRICS zusammen, um ein dichtes Ladenetz in Österreich und ein umfassendes Partnerladenetz international anzubieten.

DKV Card +Charge – Hybridkarte für Kraftstoff und Strom

Ladekarte DKV

Die DKV Card +Charge ist eine vielseitige Hybridkarte, die neben der bargeldlosen Versorgung mit Kraftstoffen auch das Laden von Elektrofahrzeugen an rund 564.000 öffentlich zugänglichen Ladestationen ermöglicht. Sie bietet eine transparente Abrechnung aller Ladevorgänge in einer übersichtlichen DKV-Rechnung.

Ladenetzwerk und Angebot

  • Die DKV Card +Charge ermöglicht den Zugang zu einem der größten Ladenetzwerke Europas mit rund 564.000 verfügbaren Ladepunkten.
  • Zusätzlich zu den Ladepunkten können Nutzer auch Kraftstoff tanken und viele Mobilitätsservices nutzen.
  • Die Karte bietet eine moderne Mobilitätslösung, die sowohl die heutigen Anforderungen als auch die Mobilität von morgen abdeckt.

Kosten und Abrechnung

  • Der DKV Euro Service hat mit den Ladepunktbetreibern ein transparentes Konditionsmodell entwickelt, wobei die Ladekosten stets angezeigt werden.
  • Nutzer haben die Möglichkeit, sich über die DKV Mobility App an Ladestationen zu authentifizieren und die Ladekosten zu begleichen.
  • Die Abrechnung erfolgt unabhängig vom Ladepunktbetreiber und wird in der DKV Rechnung dargestellt.

Zusätzliche Informationen

  • Die DKV Mobility App erleichtert die Suche nach dem nächstgelegenen und verfügbaren Ladepunkt.
  • Die DKV Card +Charge bietet eine übersichtliche Rechnung für alle Vorgänge pro Fahrzeug.
  • Die Karte ist Teil des DKV Euro Service, der umfassende Dienstleistungen für die Mobilität von Unternehmen bietet.

Wien Energie-Ladekarte – Einfaches Laden für Elektrofahrzeuge

Ladekarte Wien Energie

Die Wien Energie-Ladekarte bietet eine komfortable Möglichkeit, Elektroautos sowohl in Österreich als auch europaweit zu laden. Diese Ladekarte ermöglicht es Nutzer:innen, von günstigen Tarifen zu profitieren und überall den Wien Energie-Tarif zu zahlen, unabhängig vom Ladepunkt.

Ladenetzwerk und Angebot

  • Die Wien Energie-Ladekarte ermöglicht das Laden an einer Vielzahl von Ladestationen, darunter BEÖ, TIWAG, IONITY, Smatrics sowie beim ÖAMTC in Österreich.
  • Nutzer können auch an zahlreichen europäischen Ladestationen wie IONITY, EnBW, Virta, compleo, ENEL, E.ON und Hrvatski Telekom laden.
  • Die Ladekarte bietet Ermäßigungen und einheitliche Tarife, wodurch Nutzer bis zu 20 % sparen können.

Kosten und Abrechnung

  • Die Abrechnung erfolgt nach kWh.
  • Die Zahlung kann über die Wien Energie-Ladekarte, die Tanke-App oder Direct Payment erfolgen.
  • Nutzer erhalten eine monatliche Abrechnung per E-Mail, was für eine bequeme und transparente Kostenübersicht sorgt.

Zusätzliche Informationen

  • Die Wien Energie-Ladekarte kann einfach durch Ausfüllen eines Bestellformulars angefordert werden.
  • Die Karte ermöglicht das Laden mit 100 % Ökostrom, was eine umweltfreundliche Energiequelle sicherstellt.
  • Eine 24-Stunden-Hotline bietet Unterstützung rund um die Uhr für Nutzer.

Fazit

Wir haben in diesem Artikel verschiedene Aspekte von Ladekarten für Elektroautos in Österreich untersucht. Dabei wurden Themen wie die verschiedenen Arten von Ladekarten, ihre Funktionsweisen und Anbieter beleuchtet.

Besonderes Augenmerk lag auf den unterschiedlichen Tarifmodellen und deren Eignung für verschiedene Nutzerbedürfnisse.

Die Bedeutung einer sorgfältigen Auswahl passend zur individuellen Nutzung wurde ebenso hervorgehoben wie die Rolle der Ladekarten in der Förderung der Elektromobilität in Österreich durch eine effizientere und benutzerfreundlichere Ladeerfahrung.

Häufig gestellte Fragen zu Tankkarten

Welche Ladekarte ist die beste?

Die Wahl der besten Ladekarte hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen ab. Wenn Sie häufig in Österreich und Europa unterwegs sind, ist eine Karte mit einem umfangreichen Roaming-Netzwerk ideal. Achten Sie auf die Anzahl der Ladestellen, die Ladeleistung und ob die Karte Zugang zu Hochleistungs-E-Tankstellen bietet. Einige Karten bieten auch Zusatzfunktionen über Lade-Apps, die das Auffinden und Nutzen von Ladestationen erleichtern.

Welche Ladekarte ist die günstigste in Österreich?

Die günstigste Ladekarte in Österreich zu bestimmen, erfordert einen Vergleich der Tarife verschiedener Anbieter. Der im Artikel erwähnte ÖAMTC Ladekompass kann dabei hilfreich sein. Berücksichtigen Sie dabei nicht nur die Kosten pro kWh, sondern auch eventuelle monatliche Gebühren, Rabatte und die Verfügbarkeit von Ladestationen. Einige Anbieter bieten spezielle Tarife für häufige Nutzer, die das E-Auto aufladen kostengünstiger machen können.

Wie nutze ich eine Ladekarte?

Um eine Ladekarte zu nutzen, müssen Sie diese zunächst bei einem Anbieter beantragen. Nach Erhalt der Karte können Sie Ihr E-Fahrzeug an kompatiblen Ladestationen aufladen. Halten Sie die Karte einfach an die markierte Stelle an der Ladestation, um den Ladevorgang zu starten. Die meisten Ladekarten funktionieren auch in einem Roaming-Netzwerk, was das Aufladen in verschiedenen Teilen Österreichs und Europas ermöglicht.

Kann ich mit jeder Ladekarte an jeder Ladestation in Österreich laden?

Nicht jede Ladekarte ist mit jeder Ladestation kompatibel. Es ist wichtig, eine Karte zu wählen, die Zugang zu einem breiten Roaming-Netzwerk bietet. Dies gewährleistet, dass Sie eine größere Anzahl von E-Tankstellen nutzen können. Überprüfen Sie die Kompatibilität der Karte mit verschiedenen Ladeinfrastrukturen, um sicherzustellen, dass Sie Ihr E-Auto an den meisten Orten aufladen können.

Welche Vorteile bieten Lade-Apps im Vergleich zu physischen Ladekarten?

Lade-Apps bieten zusätzliche Flexibilität und Bequemlichkeit beim Aufladen von E-Autos. Sie ermöglichen es Nutzern, Ladestationen zu finden, Verfügbarkeiten zu überprüfen, den Ladevorgang zu starten und zu bezahlen, ohne einen physischen Pass zu benötigen. Viele Apps bieten auch Echtzeit-Informationen über die Ladeleistung und Verfügbarkeit an Ladestationen, was das Planen von Reisen mit dem E-Fahrzeug erleichtert.




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