Sachbezug Pkw – Regelungen in Österreich

Letzte Aktualisierung am 26. April 2024

Sachbezug Pkw – Regelungen in Österreich

Das Bereitstellen eines Firmenfahrzeugs bietet für Dienstnehmer einen wesentlichen finanziellen und praktischen Nutzen. Ein solcher Vorteil geht jedoch mit steuerlichen Implikationen einher, speziell in Form des Sachbezugs für Pkw. Dieser ist sowohl für Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer von Bedeutung, da er sich direkt auf die Lohnverrechnung und Sozialversicherungsbeiträge auswirkt.

In unserem Artikel beleuchten wir detailliert die Berechnung und Versteuerung des Sachbezugs für Pkw, analysieren dessen Auswirkungen auf verschiedene Fahrzeugtypen und bieten einen umfassenden Überblick über die aktuellen Regelungen in Österreich.

Richard Heijnsbroek

Richard ist Country Manager der MHC Mobility Österreich und beschäftigt sich seit über 20 Jahre mit geschäftlicher Mobilität, Autovermietung und Autoleasing

Sachbezug Pkw – die Grundlagen

Gesetzliche Grundlagen und aktuelle Regelungen

Die Regelungen zum Sachbezug für Pkw finden sich in den österreichischen Steuergesetzen und Verordnungen, insbesondere im Einkommensteuergesetz und in der Sachbezugswerteverordnung.

Die Bestimmungen zur Berechnung und Versteuerung des Kfz-Sachbezugs basieren auf diesen beiden gesetzlichen Vorgaben, die unter anderem den CO₂-Ausstoß (gemessen in Gramm pro km WLTP, Worldwide harmonized Light vehicles Test Procedure) und die tatsächlichen Anschaffungskosten des Fahrzeuges berücksichtigen. Es ist für Dienstgeber und Dienstnehmer gleichermaßen wichtig, sich mit diesen Regelungen vertraut zu machen, um die steuerliche Compliance zu gewährleisten und unerwartete Steuernachzahlungen zu vermeiden.

Konkrete Informationen über die aktuellen Werte und Regelungen können auf den offiziellen Websites des österreichischen Bundesministeriums für Finanzen eingesehen werden.

Definition und Bedeutung des Sachbezugs für Pkw

Der Sachbezug für Pkw, ein zentrales Element der Mitarbeitervergütung, entsteht, wenn Arbeitgeber ihren Mitarbeitern ein Firmenfahrzeug auch zur Privatnutzung zur Verfügung stellen. Dieser als „Kfz-Sachbezug“ bezeichnete geldwerte Vorteil hat sowohl steuer- als auch sozialversicherungsrechtliche Bedeutung. Die genaue Ermittlung des Sachbezugswertes ist entscheidend, da er das Nettoeinkommen des Arbeitnehmers direkt beeinflusst und Auswirkungen auf die Lohnverrechnung des Arbeitgebers hat.

Bedeutung der CO₂-Emissionen und deren Einfluss auf den Sachbezug

Die CO₂-Emissionen eines Fahrzeugs sind ein Schlüsselfaktor für den Kfz-Sachbezug. Sie werden gemäß den offiziellen Emissionswerten, angegeben in Gramm pro Kilometer (WLTP, Worldwide harmonized Light vehicles Test Procedure), bestimmt. Fahrzeuge mit niedrigeren Emissionen resultieren in einem geringeren Sachbezugswert, was sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer finanziell vorteilhaft sein kann.

Diese Regelung spiegelt das wachsende Umweltbewusstsein wider und fördert den Einsatz umweltfreundlicherer Fahrzeuge. Für Arbeitgeber bietet dies einen Anreiz, in umweltfreundliche Fahrzeugflotten zu investieren, während Dienstnehmer von einem geringeren Sachbezugswert profitieren und gleichzeitig an den umweltbewussten Initiativen ihrer Arbeitgeber teilnehmen.

Fazit: Der Einfluss der CO₂-Emissionen auf den Kfz-Sachbezug ist ein klares Zeichen dafür, dass ökologische und ökonomische Aspekte in der modernen Geschäftswelt zunehmend Hand in Hand gehen. Durch die Berücksichtigung der Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Umwelt kann sowohl ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet als auch ein finanzieller Vorteil für Unternehmen und Mitarbeiter generiert werden.

Berechnung des Sachbezugs

Die korrekte Berechnung des Kfz-Sachbezugs ist ein essenzieller Bestandteil der Lohnverrechnung und hat direkte Auswirkungen auf die steuerliche Belastung von Arbeitnehmern. In diesem Abschnitt fokussieren wir uns darauf, wie der Sachbezug für verschiedene Fahrzeugtypen – Neuwagen, Gebrauchtwagen und Leasingfahrzeuge – ermittelt wird. Dabei spielen die CO₂-Emissionen sowie die Anschaffungskosten eine entscheidende Rolle.

 

Methoden zur Berechnung des Kfz-Sachbezugs

Je nach Fahrzeugtyp gelten unterschiedliche Berechnungsgrundlagen für den Sachbezug:

  • Neuwagen: Der Sachbezugswert für Neuwagen basiert auf den tatsächlichen Anschaffungskosten des Kfz, inklusive aller Extras und Sonderausstattungen, abzüglich eventueller Rabatte.
  • Gebrauchtwagen: Bei Gebrauchtwagen wird der Sachbezug auf Grundlage des Listenpreises zum Zeitpunkt der erstmaligen Zulassung berechnet, ohne Berücksichtigung später hinzugefügter Sonderausstattungen.
  • Leasingfahrzeuge: Für Leasingfahrzeuge ist der Preis, der der Berechnung der Leasingrate zugrunde liegt, ausschlaggebend für die Sachbezugsberechnung. Dieser Preis beinhaltet auch NOVA und Umsatzsteuer (USt).

 

Einfluss der CO₂-Emissionen und der Anschaffungskosten

  • CO₂-Emissionen: Fahrzeuge mit geringeren CO₂-Emissionen resultieren in einem niedrigeren Sachbezug, was den Einsatz umweltfreundlicherer Fahrzeuge fördert und die steuerliche Belastung für Dienstnehmer reduziert.
  • Anschaffungskosten: Höhere Anschaffungskosten führen zu einem höheren Sachbezugswert. Dies betrifft sowohl den Kaufpreis von Neuwagen als auch den Listenpreis von Gebrauchtwagen im Jahr der Erstzulassung.

 

Beispiele zur Veranschaulichung

Die folgende Tabelle bietet eine klare Übersicht über die Berechnung des Sachbezugs für verschiedene Fahrzeugtypen in Österreich, basierend auf den Anschaffungskosten oder Listenpreisen und den CO₂-Emissionen:

NeuwagenGebrauchtwagenLeasingfahrzeug
Anschaffungskosten/ Listenpreis30.000 Euro25.000 Euro (Listenpreis bei Erstzulassung)28.000 Euro (Preis für die Leasingrate)
CO₂-Emissionen120 g/km150 g/km110 g/km
Berechnung1,5% der Anschaffungskosten2% des Listenpreises1,5% des Preises für die Leasingrate
Sachbezugswert450 Euro pro Monat500 Euro pro Monat420 Euro pro Monat

Diese Beispiele veranschaulichen die Wichtigkeit der Berücksichtigung aller relevanten Faktoren wie Fahrzeugtyp, Kfz-Anschaffungskosten und CO₂-Emissionswert bei der Berechnung des Kfz-Sachbezugs. Ein fundiertes Verständnis dieser Faktoren ermöglicht es Arbeitgebern und Arbeitnehmern, den Sachbezug korrekt zu ermitteln und anzuwenden, um potenzielle steuerliche Überraschungen zu vermeiden und zur Transparenz und Fairness in der Lohnverrechnung beizutragen.

Sonderregelungen

Neben den Standardregelungen gibt es in Österreich spezielle Vorschriften für die Berechnung des Kfz-Sachbezugs, die in bestimmten Fällen relevant werden. Diese Sonderregelungen sind insbesondere dann wichtig, wenn es um die Privatnutzung von Firmenfahrzeugen unter atypischen Bedingungen geht. In diesem Abschnitt betrachten wir diese Sonderfälle und ihre Auswirkungen.

Halber Sachbezugswert für geringe Privatnutzung

Firmenfahrzeuge, die nur in geringem Umfang für Privatfahrten genutzt werden, unterliegen einer Sonderregelung, die den Sachbezugswert halbiert. Diese Regelung greift, wenn das Fahrzeug im Jahresdurchschnitt nicht mehr als 500 Kilometer pro Monat für private Zwecke (einschließlich Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte) genutzt wird. Die Berechnung erfolgt dann wie folgt:

  • Für nicht schadstoffarme Fahrzeuge: 1 % der Anschaffungskosten (maximal 480 Euro)
  • Für schadstoffarme Fahrzeuge: 0,75 % der Anschaffungskosten (maximal 360 Euro) Diese Regelung bietet einen finanziellen Anreiz für die überwiegende berufliche Verwendung des Firmenfahrzeugs.
  • Für Fahrzeuge mit einem CO₂-Ausstoß von Null (Elektrofahrzeuge, E-Krafträder, etc.) ist kein Sachbezug anzusetzen. Mehr dazu in unserem Artikel Sachbezug für Elektroautos.

 

„Mini-Sachbezug“ bei sehr seltener Privatnutzung

Für äußerst seltene Privatnutzungen eines Firmenfahrzeugs kann die Regelung des „Mini-Sachbezugs“ angewendet werden, die auf der Basis der tatsächlich privat gefahrenen Kilometer berechnet wird. Die Kosten pro Kilometer variieren je nachdem, ob der CO₂-Grenzwert überschritten wird oder nicht, und ob ein Chauffeur verwendet wird:

  • Ohne Chauffeur: 0,67 Euro (CO₂-Grenzwert überschritten) / 0,50 Euro (CO₂-Grenzwert nicht überschritten)
  • Mit Chauffeur: 0,96 Euro (CO₂-Grenzwert überschritten) / 0,72 Euro (CO₂-Grenzwert nicht überschritten)

Falls sich aus dieser Berechnung ein geringerer Wert als die Hälfte des halben Sachbezugs ergibt, kann dieser niedrigere Wert angesetzt werden. Diese flexible Regelung ist vorteilhaft für Arbeitnehmer, die ihr Firmenfahrzeug nur gelegentlich privat nutzen.

Info: Die Regelung des Mini-Sachbezugs verlangt, dass sämtliche Fahrten lückenlos in einem Fahrtenbuch aufgezeichnet werden.

Sonderregelung für Ladeeinrichtungen

Wenn der Arbeitgeber eine Ladeeinrichtung least und dem Arbeitnehmer zur Verfügung stellt, wird der Sachbezug anhand eines Teils der Leasingrate berechnet, basierend auf den Anschaffungskosten der Ladeeinrichtung.

Fazit: Diese Sonderregelungen sind entscheidend für die Anpassung des Sachbezugs an spezielle Situationen und reflektieren das Bestreben, den Bedürfnissen der Dienstnehmer sowie den steuerlichen Anforderungen gerecht zu werden. Durch das Verständnis dieser Regelungen können Arbeitgeber und Arbeitnehmer sicherstellen, dass der Sachbezug korrekt berechnet und angewendet wird, was zu einer gerechten und transparenten Lohnverrechnung beiträgt.

Steuerliche Behandlung und Sozialversicherung

In diesem Abschnitt beleuchten wir die lohnsteuerlichen Aspekte sowie die Behandlung des Sachbezugs in der Sozialversicherung und bieten dazu einige Beispiele und Berechnungsszenarien an.

Lohnsteuerliche Aspekte des Sachbezugs

Der Sachbezug für die private Nutzung eines Firmenfahrzeugs gilt als geldwerter Vorteil und ist somit lohnsteuerpflichtig. Dies bedeutet, dass der Sachbezugswert zum regulären Einkommen des Arbeitnehmers hinzugerechnet und entsprechend besteuert wird. Die Höhe der Steuer hängt dabei von der Höhe des Sachbezugs und dem individuellen Steuersatz des Arbeitnehmers ab.

Für Arbeitgeber ist es wichtig, den Sachbezug korrekt in der Lohnabrechnung zu berücksichtigen, um eine korrekte Abführung der Lohnsteuer zu gewährleisten. Fehlberechnungen können zu Nachzahlungen oder Strafen führen.

Behandlung des Sachbezugs in der Sozialversicherung

Neben der Lohnsteuer ist der Sachbezug auch sozialversicherungspflichtig. Das bedeutet, dass auf den Wert des Sachbezugs sowohl Arbeitnehmer- als auch Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung zu entrichten sind. Dies umfasst Beiträge zur Kranken-, Unfall-, Pensions- und Arbeitslosenversicherung. Die exakte Höhe dieser Beiträge richtet sich nach dem Wert des Sachbezugs und den geltenden Sozialversicherungssätzen.

Für Arbeitgeber ergibt sich daraus die Notwendigkeit, den Sachbezugswert nicht nur für die Lohnsteuer, sondern auch für die korrekte Berechnung der Sozialversicherungsbeiträge zu berücksichtigen. Dies stellt einen integralen Bestandteil der gesamten Lohnnebenkosten dar.

Beispiele und Berechnungsszenarien

Um diese Konzepte besser zu verdeutlichen, betrachten wir zwei Beispiele:

1.Beispiel für Lohnsteuer:

  • Angenommener Sachbezugswert: 400 Euro pro Monat
  • Persönlicher Steuersatz des Arbeitnehmers: 30%
  • Zusätzliche Lohnsteuer aufgrund des Sachbezugs: 400 Euro * 30% = 120 Euro pro Monat

 

2.Beispiel für Sozialversicherungsbeiträge:

  • Sachbezugswert: 400 Euro pro Monat
  • Gesamtsozialversicherungssatz (angenommen): 18,12% (Arbeitnehmeranteil) + 21,48% (Arbeitgeberanteil)
  • Zusätzliche Sozialversicherungsbeiträge:
    • Arbeitnehmer: 400 Euro * 18,12% = 72,48 Euro pro Monat
    • Arbeitgeber: 400 Euro * 21,48% = 85,92 Euro pro Monat

Diese Beispiele zeigen, wie der Sachbezug für einen Pkw sowohl die Lohnsteuer als auch die Sozialversicherungsbeiträge beeinflusst. Es ist daher wichtig, dass sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber diese Aspekte im Auge behalten, um eine korrekte und gesetzeskonforme Abwicklung zu gewährleisten.

Ausnahmen und spezielle Situationen

In bestimmten Fällen können bei der Berechnung des Sachbezugs für Pkw Ausnahmeregelungen und spezielle Berechnungsmodelle zur Anwendung kommen. Diese sind besonders relevant, wenn Standardmodelle nicht die tatsächliche Nutzungssituation widerspiegeln oder wenn der Dienstnehmer sich an den Kosten des Dienstfahrzeugs beteiligt. Hier ein detaillierter Blick auf diese besonderen Umstände.

Ausnahmeregelungen und spezielle Berechnungsmodelle

Es gibt Situationen, in denen die standardmäßige Berechnung des Sachbezugs nicht angemessen ist. In solchen Fällen kommen spezielle Berechnungsmodelle zum Einsatz:

  • Nutzung von mehreren Dienstfahrzeugen: Wenn Arbeitnehmer Zugang zu mehreren Firmenfahrzeugen haben, wird der Sachbezug auf Basis eines Durchschnittswertes der Anschaffungskosten aller Fahrzeuge berechnet.
  • Saisonale Nutzung: Bei Fahrzeugen, die nur saisonal genutzt werden (z. B. nur im Sommer), kann der Sachbezug entsprechend angepasst werden.
  • Vorübergehende Nichtverfügbarkeit: Wenn das Fahrzeug für einen längeren Zeitraum (z. B. wegen Reparaturen) nicht zur Verfügung steht, kann der Sachbezug für diesen Zeitraum entfallen.

 

Einfluss der Kostenbeteiligung des Arbeitnehmers am Sachbezugswert

Die finanzielle Beteiligung des Arbeitnehmers an den Kosten des Dienstfahrzeugs hat ebenfalls Auswirkungen auf den Sachbezugswert:

  • Direkte Kostenbeteiligung: Wenn der Arbeitnehmer sich direkt an den Kosten des Fahrzeugs (z. B. durch eine Leasingrate) beteiligt, kann dies den Sachbezugswert mindern.
  • Indirekte Kostenbeteiligung: Auch indirekte Kostenbeteiligungen, wie die Übernahme von Kraftstoffkosten für private Fahrten, können berücksichtigt werden. Allerdings ist hier zu beachten, dass solche indirekten Beiträge oft keinen Einfluss auf die Reduzierung des Sachbezugswertes haben.

Individuelle Situationen erfordern eine individuelle Handhabung, und diese Flexibilität in den Regelungen trägt dazu bei, eine faire und angemessene steuerliche Behandlung zu gewährleisten. Durch das Verständnis dieser Ausnahmen und speziellen Situationen können Sie sicherstellen, dass der Sachbezug korrekt berechnet und angewendet wird, was zu einer transparenten und gerechten Lohnverrechnung beiträgt.

Fazit

In diesem Artikel haben wir uns eingehend mit dem Thema Sachbezug für Pkw in Österreich beschäftigt. Zum Abschluss fassen wir die wichtigsten Punkte zusammen und weisen auf die Bedeutung aktueller Informationen hin:

  • Definition und Relevanz: Der Sachbezug ist ein geldwerter Vorteil, der entsteht, wenn Arbeitnehmer ein Firmenfahrzeug auch privat nutzen. Er ist steuer- und sozialversicherungspflichtig.
  • Berechnung: Die Berechnung basiert auf den CO₂-Emissionen und den Anschaffungskosten des Fahrzeugs. Niedrigere Emissionen führen zu einem geringeren Sachbezug.
  • Sonderregelungen: Es gibt spezielle Regelungen wie den halben Sachbezugswert bei geringer Nutzung und den „Mini-Sachbezug“ bei sehr seltener Nutzung.
  • Steuerliche Behandlung und Sozialversicherung: Der Sachbezug wird wie reguläres Einkommen besteuert und beeinflusst sowohl die Lohnsteuer als auch die Sozialversicherungsbeiträge.
  • Ausnahmen und spezielle Situationen: In bestimmten Fällen, wie bei saisonaler Nutzung oder bei mehreren Fahrzeugen, gelten besondere Berechnungsmodelle.
  • Einfluss auf das Gehalt: Der Sachbezug kann das Nettogehalt des Arbeitnehmers reduzieren, da er das steuerpflichtige Einkommen erhöht.

Über die aktuellen Regelungen und Änderungen zum Sachbezug auf dem Laufenden zu bleiben, ist für Arbeitgeber und Arbeitnehmer entscheidend, um steuerliche Konformität und eine faire Behandlung von geldwerten Vorteilen zu gewährleisten. Dieses Wissen ist sowohl für die korrekte Lohnabrechnung als auch für die effektive Nutzung von Firmenfahrzeugen wichtig. Es wird empfohlen, regelmäßig offizielle Quellen zu konsultieren, um informiert zu bleiben.

 

Aktuelle Informationen zum Sachbezug Pkw finden Sie auf diesen Webseiten:

KFZ-Sachbezug – WKO

BMF – Sachbezug Kraftfahrzeug

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Wie hoch ist der Sachbezug bei Pkw?

Die Höhe des Sachbezugs für einen Pkw in Österreich hängt von den CO₂-Emissionen des Fahrzeugs und seinen Anschaffungskosten ab. Generell liegt der Sachbezug zwischen 1,5% und 2% der Anschaffungskosten oder des Listenpreises zum Zeitpunkt der Anschaffung. Die genaue Rate wird auf der Basis der CO₂-Emissionen bestimmt, wobei Fahrzeuge mit niedrigeren Emissionen einen geringeren Sachbezug aufweisen.

Wie wirkt sich der Sachbezug auf das Gehalt aus?

Der Sachbezug erhöht den steuerpflichtigen Bruttolohn, was zu einer höheren Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträgen führt. Dies bedeutet, dass der Nettolohn eines Arbeitnehmers durch den Sachbezug potenziell verringert wird, da der geldwerte Vorteil des Firmenfahrzeugs als Teil des Einkommens angesehen wird.

Was heißt Sachbezug aufgrund eines Pkws?

Sachbezug aufgrund eines Pkws bedeutet, dass der geldwerte Vorteil, den ein Arbeitnehmer durch die private Nutzung eines Firmenfahrzeugs erhält, als Teil des steuerpflichtigen Einkommens betrachtet wird. Dieser Sachbezug wird steuerlich und sozialversicherungsrechtlich wie reguläres Einkommen behandelt.

Wie wirkt sich ein Firmenwagen auf das Gehalt aus?

Ein Firmenwagen wirkt sich auf das Gehalt in Österreich aus, indem der geldwerte Vorteil der privaten Nutzung des Fahrzeugs zum steuerpflichtigen Einkommen hinzugerechnet wird. Dies führt zu einer Erhöhung des Bruttolohns und kann somit die Höhe der zu zahlenden Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge beeinflussen. Infolgedessen kann der Nettolohn des Arbeitnehmers geringer ausfallen.

Was fällt unter Sachbezug in Österreich?

Unter Sachbezug in Österreich fallen geldwerte Vorteile, die Arbeitnehmer durch Leistungen ihres Arbeitgebers erhalten, wie die private Nutzung eines Firmenfahrzeugs. Diese Vorteile werden als Teil des Einkommens betrachtet und sind somit steuer- und sozialversicherungspflichtig. Andere Beispiele für Sachbezüge können die Bereitstellung einer Wohnung oder eines Mobiltelefons durch den Arbeitgeber sein.

Wie wird Sachbezug in Österreich versteuert?

In Österreich wird der Sachbezug wie reguläres Einkommen versteuert. Er erhöht das steuerpflichtige Bruttoeinkommen des Arbeitnehmers und unterliegt damit der Lohnsteuer und den Sozialversicherungsbeiträgen. Die genaue Steuerhöhe hängt vom Wert des Sachbezugs und dem individuellen Steuersatz des Arbeitnehmers ab. Der Arbeitgeber ist dafür verantwortlich, den Sachbezug korrekt in der Lohnabrechnung zu berücksichtigen und die entsprechenden Steuern und Beiträge abzuführen.




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